Urlaubstage bei beschäftigungsverbot Wird eine Arbeitnehmerin aufgrund eines Beschäftigungsverbotes von der Arbeit freigestellt, handelt es sich nicht um eine Beschäftigungszeit. Stattdessen verzichtet der Arbeitgeber auf die Angestellte als Arbeitskraft. 1 Aber was passiert mit dem Urlaubsanspruch während einem Beschäftigungsverbot? Grundsätzlich müssen Sie nicht befürchten, dass während Ihrem Beschäftigungsverbot. 2 Fakt ist: auch wenn du im Beschäftigungsverbot bist, erhältst du Urlaubsanspruch. Auch wenn du deinen Urlaub gar nicht nehmen kannst. 3 Besteht ein Anspruch auf Urlaub trotz Beschäftigungsverbot? Die Antwort: Während Ihres Beschäftigungsverbots müssen Sie sich keinen Urlaub nehmen, sondern. 4 Wenn im Arbeitsvertrag eine Abgeltung des Zusatzurlaubes ausgeschlossen wird, zählt dies dann auch bei Beschäftigungsverbot und befristetem Arbeitsvertrag? Hintergrund: 30 Urlaubstage (20 gesetzlich, 10 Zusatzurlaub). In meinem Fall sind noch 10 Tage offen, also nur der Zusatzurlaub. 5 Die Berechnung der Urlaubstage erfolgt wie bei regulären Beschäftigungszeiten. Bei einer 5-Tage-Woche stehen den Mitarbeitenden laut § 3 BUrlG mindestens 20 Urlaubstage pro Kalenderjahr zu. Bei einer 6-Tage-Woche sind es 24 Tage, wobei die Mitarbeitenden mindestens 40 % der Urlaubstage frei wählen können. 6 Beschäftigte A ist schwanger und unterliegt vom bis zum einem Beschäftigungsverbot. Im Jahr hat sie noch keinen Urlaub genommen. Nach § 26 Abs. 2 Buchst. a TVöD wäre der Urlaub aus am verfallen. So kann sie ihn nach § 24 Satz 2 noch bis zum Ende des Jahres nehmen. 7 Vielmehr richtet sich die Anzahl der Ihnen zustehenden Urlaubstage in der Regel danach, an wie vielen Tagen in der Woche Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen. Arbeiten Sie beispielsweise immer noch fünf Tage in der Woche, jedoch weniger Stunden am Tag, hat dies keinen Einfluss auf Ihren Urlaubsanspruch. 8 Wer während seines Urlaubs erkrankt, verbraucht keinen Urlaub, da die Tage der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit nicht auf den Urlaubsanspruch angerechnet werden, § 9 Bundesurlaubsgesetz (BurlG). Für das Zusammentreffen von Urlaub und einem Beschäftigungsverbot nach dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt eine ähnliche Regelung. 9 Arbeitgeber müssen die rechtlichen Folgen kennen. Ein Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft ist nicht mit einer Arbeitsunfähigkeit gleichzusetzen. Das Mutterschutzgesetz sieht generelle und individuelle Beschäftigungsverbote vor, die für Schwangere oder stillende Mütter gelten. Arbeitgeber müssen hierfür nicht die vollen Kosten. urlaub im beschäftigungsverbot lehrer 10