Hormonrezeptoren bei brustkrebs

Hormonrezeptor-Status Die Hormone Östrogen und Progesteron können das Wachstum von Brustkrebszellen beeinflussen. 1 › › Brustkrebs › ONKO Internetportal. 2 Doch auch ein Brustkrebs mit geringerem Anteil an Hormonrezeptor-positiven Zellen kann in gewisser Weise auf eine antihormonelle Therapie ansprechen (ab 1. 3 In der Brust geht dieser Effekt von den Hormonen Östrogen und Progesteron aus. Die beiden Botenstoffe werden vor allem in den Eierstöcken produziert und über. 4 Eine antihormonelle Therapie ersetzt bei Frauen vor den Wechseljahren nicht die Verhütung. Hormonelle Kontrazeptiva wie die Antibabypille sind jedoch bei Brustkrebs nicht sinnvoll. Die Verwendung einer Kupferspirale ist möglich, während Hormonspiralen nicht neu gesetzt werden sollten. 5 Ein Hormonrezeptor ist ein Molekül, das Hormone im Blutkreislauf aufspürt und bindet. Nicht alle Zellen verfügen über Hormonrezeptoren. Gesunde Brustzellen und einige Brustkrebszellen haben Hormonrezeptoren und benötigen diese Hormone für ihr Wachstum. Brustkrebszellen können einen, zwei oder keinen dieser Rezeptoren haben. 6 Brustkrebs wächst bei vielen betroffenen Frauen hormonabhängig. Das bedeutet: Die Tumoren tragen Andockstellen für die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron. Über diese sogenannten Rezeptoren regen die Hormone das Wachstum der Tumorzellen an. 7 Rezeptoren für Östrogen(ER) und Progesteron (PR) werden seit Mitte der er-Jahre zur Indikationsstellung für endokrine Therapien beim Mammakarzinomgenutzt. Die Mehrzahl der Tumoren ist positiv bzw. negativ für beide Rezeptoren, aber es gibt Ausnahmen. Da über die klinische Relevanzdieser Tatsache relativ wenig bekannt ist, analysierten. 8 Eine alleinige Aromatasehemmer-Therapie ist ebenfalls möglich. Bei fortgeschrittenem Brustkrebs kommen – in Abhängigkeit von der adjuvanten Therapie – nacheinander verschiedene Antihormontherapien zum Einsatz. Dabei kann auch von einem steroidalen auf einen nicht-steroidalen Aromatasehemmer gewechselt werden – oder umgekehrt. Verabreichung. 9 Diese Therapie wirkt bei Hormonrezeptor-positiven Karzinomen, hilft aber nicht bei Tumoren, die Hormonrezeptor-negativ sind (ER- und PrG-). Alle invasiven Brustkrebserkrankungen müssen anhand der Gewebeprobe aus der Biopsie oder des bei der Operation entfernten Tumors auf diese beiden Hormonrezeptoren getestet werden. hormoneller brustkrebs lebenserwartung 10